Gastbeitrag von Katharina Fojtl von WeBorn
Wenn die Temperaturen steigen, schlecken die meisten gern Eis, drehen den Ventilator auf oder fahren an den See. Eisbaden? Klingt erstmal absurd – ist aber genau das, was deinem Körper jetzt richtig guttut. Der kurze Kälteschock bringt dich sofort runter, während dein Kreislauf hochfährt. Die Blutgefäße reagieren direkt, die Durchblutung wird angekurbelt – ein echter Frische-Reset (1).
Kälte kann mehr als nur abkühlen: Studien zeigen, dass sie sich positiv auf deine Stimmung auswirkt. Durch die Ausschüttung bestimmter Neurotransmitter fühlst du dich wacher und teilweise sogar euphorisch (2). Gleichzeitig kann regelmäßige Kälteexposition Stress reduzieren und deinen Schlaf verbessern – perfekt, wenn dich die Sommerhitze sonst eher schlapp macht (3).
Kälte hilft bei der Regeneration und kann entzündungshemmend wirken (4). Und es gibt Hinweise darauf, dass Menschen, die regelmäßig kalte Duschen oder Bäder nutzen, seltener krank sind – ein ziemlich praktischer Nebeneffekt (5).

Eisbaden ist auch Kopfsache: Sich bewusst der Kälte auszusetzen, trainiert deine mentale Stärke. Du lernst, mit Stress umzugehen und deine Komfortzone zu verlassen. Skills, die auch im Alltag helfen (6).
Wichtig: Nicht übertreiben! So gut die Effekte sind, ganz ohne Vorsicht geht’s nicht. Die Studienlage ist noch nicht in allen Punkten eindeutig (7). Also: langsam rantasten, auf deinen Körper hören und am besten nicht alleine starten.
Eisbaden im Sommer ist kein verrückter Trend, sondern ein echter Gamechanger. Kurz rein, wach werden, besser fühlen. Manchmal ist die beste Abkühlung eben die, die man sich zuerst nicht traut.
Bei WeBorn kannst du in der Früh und zu Mittag täglich einen 20-Minuten-Eisbade-Slot buchen. Somit ermöglichst du dir den perfekten Energieboost am Morgen oder verringerst das Nachmittagstief. Hole dir hier dein Eisbadeticket.
Quellen
(1) Massey, H., et al. (2022). Cold water immersion: Physiological and health effects. International Journal of Circumpolar Health, 81(1), 2026824. https://doi.org/10.1080/22423982.2022.2026824
(2) Harper, C. M. (2024). Mental health benefits of cold water immersion. Stanford Lifestyle Medicine.
(3) Søberg, S., et al. (2025). Effects of cold exposure on stress, sleep and well-being: A systematic review. PLoS ONE.https://doi.org/10.1371/journal.pone.0317615
(5) Buijze, G. A., Sierevelt, I. N., van der Heijden, B. C. J. M., Dijkgraaf, M. G. W., & Frings-Dresen, M. H. W. (2016). The effect of cold showering on health and work: A randomized controlled trial. PLoS ONE, 11(9), e0161749. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0161749
(4) Hohenauer, E., Taeymans, J., Baeyens, J.-P., Clarys, P., & Clijsen, R. (2015). The effect of post-exercise cryotherapy on recovery characteristics: A systematic review and meta-analysis. PLoS ONE, 10(9), e0139028. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0139028
(6) Knechtle, B., Waśkiewicz, Z., Sousa, C. V., Hill, L., & Nikolaidis, P. T. (2020). Cold water swimming—Benefits and risks: A narrative review. International Journal of Environmental Research and Public Health, 17(23), 8984. https://doi.org/10.3390/ijerph17238984
(7) Tipton, M. J., et al. (2023). Cold water immersion: Health benefits and risks. Extreme Physiology & Medicine.https://doi.org/10.1186/s13728-023-00400-0