Vegetarische Köttbullar aus "Hej!" von Zora Klipp - wien.immer

Rezept: Vegetarische Köttbullar mit Kartoffelpüree und Gurkensalat

Kaum ein Gericht steht so sehr für Schweden wie Köttbullar – die kleinen Fleischbällchen, die längst Kultstatus erreicht haben. Die Hamburger Köchin Zora Klipp zeigt in ihrem Kochbuch „Hej!“ eine vegetarische Variante aus schwarzen Bohnen, die ganz ohne Fleisch auskommt. Wir sind Fans!

Die Zutaten: Das brauchst du

Für 4 Personen

FÜR DIE KÖTTBULLAR

  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Senf
  • 1 Ei (alternativ 2 EL Leinsamen für eine vegane Variante)
  • 1 TL Worcestershiresauce
  • 1 TL Sojasauce
  • 2 Dosen (à 400 g) schwarze Bohnen
  • 50–100 g Semmelbrösel (alternativ Haferflocken)
  • 1 TL mildes Paprikapulver
  • 1 TL Salz
  • 1⁄2 TL Pfeffer aus der Mühle
  • Öl zum Braten

FÜR DEN GURKENSALAT

  • 1 Salatgurke
  • 1–2 EL Weißwein- oder Apfelessig
  • 1 EL Öl (z. B. Sonnenblumen- oder Rapsöl)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 TL Zucker

FÜR DAS KARTOFFELPÜREE

  • 1 1⁄2 kg mehligkochende Kartoffeln Salz
  • 120 ml Milch
  • 60 ml Sahne
  • 80 g Butter
  • Pfeffer aus der Mühle gemahlene Muskatnuss

FÜR DIE RAHMSAUCE

  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Kalbsfond-Konzentrat oder 1 Rinderbrühwürfel
  • 1 1⁄2 EL dunkle Sojasauce
  • 300 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle gemahlene Muskatnuss

Die Zubereitung: So wird's gemacht

Kartoffelpüree (4-6 Personen)

  1. Die Kartoffeln in gleich große Stücke schneiden und in gesalzenem Wasser etwa 20 Minuten weich kochen. Danach gut abgießen und ein paar Minuten im heißen Topf ausdampfen lassen, damit sie nicht wässrig werden.
  2. Während die Kartoffeln kochen, die Milch mit der Sahne und der Butter in einem kleinen Topf erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Die Mischung sollte heiß sein, aber nicht kochen.
  3. Die heißen Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken oder mit einem Stampfer fein zerdrücken. Die warme Milch-Butter-Sahne-Mischung nach und nach einrühren, bis das Püree die gewünschte Konsistenz erreicht. Dabei nicht zu viel rühren, damit es nicht klebrig wird. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Rahmsauce

  1. Zwiebel würfeln. Die Butter in einem Topf zum Schmelzen bringen und die Zwiebelwürfel darin anschwitzen, bis sie schön Farbe bekommen. Etwas Wasser, den Kalbsfond (oder den Brühwürfel) und die Sojasauce hinzugeben und alles etwas köcheln lassen. Die Sahne hinzufügen und abschmecken.

Köttbullar

  1. Das Kartoffelpüree und die Rahmsauce wie im jeweiligen Rezept beschrieben zubereiten.
  2. Für die Köttbullar Zwiebel, Knoblauch, Senf, Ei, Worcestershire- und Sojasauce mithilfe eines Blitzhackers zu einer glatten Masse verarbeiten. Solltest du keinen Blitzhacker haben, kannst du die Zwiebel und den Knoblauch auch sehr fein hacken und dann mit den anderen Zutaten vermengen.
  3. Die schwarzen Bohnen abgießen, abspülen, abtropfen lassen und mit in den Blitzhacker geben. Alternativ die Bohnen mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zerdrücken und mit der Eimasse vermengen. Nun die Semmelbrösel (oder Haferflocken) dazugeben, um die Masse zu festigen. Falls die Masse zu feucht ist, kannst du noch mehr Semmelbrösel hinzufügen. Paprikapulver, Salz und Pfeffer zugeben und einarbeiten.
  4. Für den Salat die Gurke in feine Scheiben hobeln oder schneiden. Mit dem Essig und dem Öl vermengen, dann mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
  5. Aus der Bohnenmasse mit den Händen kleine Bällchen formen. Falls die Masse zu klebrig ist, kannst du deine Hände mit etwas Wasser anfeuchten. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Köttbullar darin bei mittlerer Hitze 4–5 Minuten pro Seite goldbraun braten, bis sie knusprig sind.
  6. Mit dem Kartoffelpüree, der Rahmsauce und dem Salat servieren.

 

"Hinter den klassischen Hackfleischbällchen steckt viel mehr als nur ein Möbelhaus-Klischee: Sie gibt es in verschiedenen Varianten – von der eleganten Wallenbergare über Köttbullar auf Pasta oder im Baguette bis hin zu vegetarischen Varianten."

Zora Klipp über Köttbullar

Das Kochbuch: „Hej!"

Dieses Buch der Hamburger Köchin Zora Klipp strotzt über vor einfachen, saisonalen Gerichten aus Schweden mit Mhh-Faktor – und Freude am Leben. Ihre nordischen Lieblingsrezepte sind schnell gemacht, nicht kompliziert und gelingen bestimmt.
Kochbuch "Hej!" von Zora Klipp - wien.immer

In Kooperation mit dem Wiener Brandstätter Verlag. 
Fotos: Melina Kutelas / Brandstätter Verlag

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